Neun Tage Auszeit an der Athener Riviera: Warum das Cape Sounio für Familien ein echter Glücksgriff ist

Schon lange steht auf meiner „Bucket List“, einmal die Akropolis in Athen zu bewundern. Aber Athen — die heißeste Stadt auf dem europäischen Festland — mit Baby? Davor hatten wir wir Respekt, auch wenn wir uns als Reisezeitraum den Mai ausgesucht hatten: Zu heiß, zu laut, zu trubelig. Also entschieden wir uns bewusst gegen ein Stadthotel — und stattdessen für ein echtes Juwel an der Athener Riviera. So viel sei vorweg genommen: Das war perfekt!
Das Grecotel Cape Sounio ist die perfekte Kombination aus stilvollem Luxusresort, familiärem Rückzugsort, Fine Dine Destination und Familienhotel. Es ist einer dieser Orte, in die man eintauchen, den Alltag hinter sich lassen und rundum entspannen kann.





Zwischen Pinien- und Olivenbäumen, Meerblick und Tempelkulisse
Rund 40 Minuten Autofahrt vom Athener Flughafen liegt das Grecotel Cape Sounio, versteckt in den Hängen der Küste, umgeben von Pinien- und Olivenbäumen. Und bietet gleich bei der Ankunft in der Lobby einen atemberaubenden Blick auf den Poseidon-Tempel von Sounio — besonders bei Sonnenuntergang oder im Licht des Vollmonds eine filmreife Kulisse. Da erscheint es nur passend, dass das Haupthaus des Hotels der Tempelästhetik nachempfunden ist – und zugleich eine moderne architektonische Spiegelung zu der antiken Ausgrabungsstätte bildet, die dem Gebäude im Garten zu Füßen liegt.
Wir lassen die Umgebung eine Weile auf uns wirken, denn wir werden bei unserer Ankunft nicht nur herzlich willkommen geheißen, sondern auch mit einer kleinen, feinen Auswahl an Erfrischungsdrinks und lokalem Gebäck empfangen.
Unser Zimmer liegt in den steilen Hängen des Küstenhangs – der Weg dorthin kann man aber aber jederzeit bequem per Golf-Caddy zurücklegen. Oder man spaziert über malerisch angelegte Wege zwischen Rosmarin und wildem Thymian, Oliven und Pinienbäumen – und entdeckt, wenn man Glück hat, im Gebüsch die ein oder andere Schildkröte. Zur Begrüßung erwartet uns auf einem Zimmer eine gekühlte Flasche Prosecco sowie hausgemachtes, griechisches Gebäck, ein wahrer Genuss in Kombination mit dem Ausblick auf den Tempel und die Bucht von Sounio, den wir von unserer Terasse haben.



Athen als Tagesausflug statt Dauertrubel
Auch wenn sich Cape Sounio anfühlt, als wäre man in eine andere Welt abgetaucht: Auf einen Citytrip nach Athen muss man natürlich nicht verzichten. An zwei eher wolkig-regnerischen Tagen machten wir jeweils einen Tagesabstecher in die Stadt. Das Hotel hilft hier unglaublich gut weiter mit konkreten Tipps, wo man in Athen sinnvoll parken kann und wie man sich am entspanntesten durch die Stadt bewegt. Genau diese persönlichen Empfehlungen machen vieles deutlich unkomplizierter. So konnten wir die Akropolis bestaunen und Abends an die Küste zurückkehren.
Ein Service, der sich wirklich persönlich anfühlt
Was uns an Cape Sounio nachhaltig überzeugt hat, war der wunderbar herzliche, aufmerksame und persönliche Service durch das gesamte Team. Sie vermochten uns Wünsche im wahrsten Sinne des Wortes „von der Stirn“ abzulesen, manchmal ehe wir einen Gedanken fassen konnten. Insbesondere der Umgang mit unserem Baby war wahnsinnig entspannt und freundlich: Es überall begrüßt, angelächelt, bespaßt und war, zusammen mit uns, auch jederzeit in den feineren Restaurants des Hotels willkommen. An keiner Stelle hatten wir auch nur ansatzweise das Gefühl, mit unserem kleinen Kind am falschen Ort zu sein – im Gegenteil, das Team schien sich jedes Mal wahnsinnig zu freuen, unsere Tochter zu sehen.
Überhaupt hatte das gesamte Team eine sehr warme, entspannte und herzliche Art. So stellte sich in keinem Moment unseres Aufenthalts das Gefühl ein, dass wir anonyme Gäste in einem Resort waren – im Gegenteil: bei unserer Abreise hatten wir beinahe das Gefühl, uns von Freunden zu verabschieden und einen einen sehr familiären Ort zu verlassen.
Vier Restaurants — und jedes hat seinen eigenen Charakter
Wer „Köln isst gut“ liest, weiß: Für uns steht und fällt eine Reise mit dem Essen. Und genau hier hat das Cape Sounio wirklich überzeugt.
Neben einem ausgedehnten Frühstücksbuffet sorgen über den Tag gleich mehrere Restaurants und eine Cocktailbar auf dem Hotelgelände für ausreichend Abwechslung. „The Restaurant“ bietet neben mediterranem Fine Ding einen sensationellen Ausblick auf den Poseidon-Tempel und die Bucht von Sounio von der Dachterasse des Haupthauses. Im „Yali“ sitzt man direkt an der Wasserkante der Bucht und genießt bei Seafood ebenfalls einen herausragenden Blick über den Poseidon-Tempel. Wer Buffet-Abwechslung schätzt, ist dagegen im „Cape Sounio Restaurant“ gut bedient und hat auch hier die Möglichkeit, auf einer Dachterasse Platz zu nehmen und den Blick über ankernde Boote in der Bucht und den Tempel schweifen zu lassen. Unkomplizierte mediterrane und griechische Küche erwarten einen im „Aegan Grill“, das neben dem Pool und umsäumt von Olivenbäumen liegt.





Frühstück mit Meerblick — und Freddo Coffee wie die Griechen
Schon das Frühstück auf einer der Dachterrassen des Haupthauses war jeden Morgen ein Highlight: Café Fredo, frisches Obst, griechischer Joghurt, warme Eiergerichte, gute regionale Backwaren, lokale Spezialitäten — und doch war das Buffet weder überladen, noch beliebig. Und vor allen Dingen genossen wir bei fabelhafter Kulisse eine angenehme Ruhe – was auch an der super guten Organisation des Personals lag. So blieben wir oft erstaunlich lange sitzen und starteten ganz langsam und gemächlich in den Tag.
Und dann natürlich: Café Freddo. Kaffee, wie ihn die Griechen trinken. Ein Freddo Cappuccino mit Blick auf den Poseidon-Tempel ist ehrlich gesagt ein ziemlich spektakulärer Start in den Tag. Einer dieser Urlaubsmomente, bei denen man sofort entschleunigt und sich mit einem tiefen Seufzer der Zufriedenheit in seinem Korbstuhl zurücklehnt.
Ein Hotel, in dem einem auch nach neun Tagen nicht langweilig wird
Wir waren angenehm überrascht, wie viele Aktivitäten das Hotel über die gesamte Woche anbietet. Ob griechische Weinverkostungen im Aegan Grill, Töpfer- und Malkurse im Schatten der Pinienbäume, Yoga und Pilates mit Meerblick oder Rundgänge durch den hoteleigenen Gemüse- und Kräutergarten mit anschließendem Kochkurs – das Angebot lockte einen vom Frühstückstisch und lud zum Entspannen ein.
Besonders schön fanden wir die „Bee Safari“ mit dem hoteleigenen Imker. Hier konnte mein Mann, der selbst Imker ist, den Unterschied zwischen deutschem und griechischem Honig schmecken.
Luxus ohne Distanz
Vielleicht beschreibt genau das den Charakter des Cape Sounio am besten: luxuriös, aber nie unangenehm elitär.
Die Anlage ist wunderschön gepflegt, die Zimmer hochwertig, die Pools traumhaft — und trotzdem wirkt dort vieles angenehm unaufgeregt. Familien, Paare, ältere Gäste: Alles mischt sich sehr entspannt.
Gerade mit kleinem Kind war das für uns perfekt. Niemand schaut genervt, wenn mal ein Glas umfällt oder ein Mittagessen nicht ganz so ruhig abläuft.
Warum wir jederzeit wiederkommen würden
Neun Tage sind lang genug, um herauszufinden, ob ein Ort für die Bedürfnisse einer Familie wirklich funktioniert. Beim Cape Sounio hatten wir das Gefühl, dass jeder Tag noch ein kleines bisschen schöner wurde.
Für Familien, die Griechenland lieben, aber auf klassische All-inclusive-Massenhotels keine Lust haben, die der Hitze entkommen, aber das griechische Festland trotzdem erkunden wollen, ist das Cape Sounio deshalb ein ziemlich besonderer Ort. Und vermutlich genau der richtige Weg, um Athen mit Baby zu erleben.
Cape Sounio – A Grecotel To Live
Alle Bilder mit freundlicher Genehmigung / Copyright: Grecotel Hotels & Resorts

